Die Aufgabe

Meine Aufgabe ist, ein Wegbegleiter zu sein

Nach ungefähr zwei Jahrzehnten der Konditionierung durch meine Familie und die Gesellschaft und anschließend zwei weiteren Jahrzehnten langsamen Erwachens, hat das „Ende der Welt“ im Dezember 2012 auch für mich persönlich einen signifikanten Meilenstein bedeutet.

 

Ich bin nun in der Lage, alle zuvor getrennt voneinander existierenden Aspekte meines Lebens zusammenzuführen, die Vielzahl von vorherigen Rollenspielen hinter mir zu lassen und meinen größten persönlichen Wert vollkommen zu würdigen: Authentizität.

 

Die Aufgabe besteht darin auf dem Lebensweg zu lernen und zu einem vollkommen integrierten Wesen zu werden. Genau deshalb lautet das Sprichwort: „Der Weg ist das Ziel“.

 

Während ich mich noch immer selbst auf meinem eigenen bewussten Weg befinde, bin ich nun auch hier um anderen als Wegbegleiter auf ihren individuellen Lebenswegen zu dienen.

 

 

 

The Purpose

 

 

“Als Wegbegleiter bin ich.”

 

Die grundlegende Wahrheit des Seins zu erkennen ist der Schlüssel. Insofern bedeutet „Ich bin“, dass ich mir vollkommen bewusst darüber bin, ein integraler Bestandteil des gesamten Seins zu sein.

 

 

“Als Wegbegleiter bin ich bei Menschen, die einen tiefgreifenden Wandel wünschen.”

 

Wandel ist die Essenz des Lebens. Es ist der wiederkehrende Kreislauf der Sanskrit-Worte Akara (schöpfen), Ukara (erhalten) und Makara (auflösen). Dies ist worum Milliarden von Menschen jeden Tag beten: AUM = OM = Amen.

 

 

“Als Wegbegleiter bin ich bei Menschen, die einen tiefgreifenden Wandel wünschen, bewusst oder unterbewusst.”

 

Der Wegbegleiter kann helfen den Weg zu finden. Dabei entspricht es der Natur des Bewusstwerdungsprozesses, dass die ersten Schritte auf dem Weg unterbewusst sind. Vielleicht existiert mitunter ein subtiles Gefühl irgendwie von der „Norm“ abzuweichen. So etwas könnte – muss aber nicht – ein Signal dafür sein, dass der Prozess bereits begonnen hat.

 

Nicht immer vollkommen an die Norm angepasst zu sein ist mitunter positiv, sofern man dem indischen Philosophen Jiddu Krishnamurti glauben möchte, welcher einmal sagte: “Es ist kein Indiz für Gesundheit, wenn man gut an eine wirklich kranke Gesellschaft angepasst ist.”